Felix Fischer gewinnt Übersetzungswettbewerb mit ‚Sküüldouk‘

Wer im Saterfriesischen über Mundschutz sprach, musste sich für die vielfältigen Bedeckungen der unteren Gesichtshälfte bislang ein Wort aus dem Hoch- oder Niederdeutschen ausleihen. Für die Oldenburgische Landschaft und den Seelter Buund war das ein Grund, einen Wettbewerb auszuschreiben: wer könnte eine saterfriesische Übersetzung liefern, die eine gute Chance hat, sich in der Alltagssprache der Saterfriesen durchzusetzen?

Die von Felix Fischer eingesandte Übersetzung ‚Sküüldouk‘ (‚Schutztuch‘) wurde zum Gewinner gekürt. Die vierköpfige Jury ist der Meinung, dass dieses Wort über alle Eigenschaften, die es zu einem Erfolg machen können, verfügt – es ist eindeutig Saterfriesisch, es ist eine kreative Neuschöpfung, es wirkt nicht konstruiert, ist kurz und einfach zu verstehen und hat keinen humoristischen Unterton.

Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Es sind nicht weniger als 69 Übersetzungen eingegangen, darunter viele guten. Einige Wörter, die den Siegerplatz um ein Haar verfehlt haben, sind das von Dr. Marie Bebber erfundene ‚Virensküül‘ und die Schöpfung ‚Nozelke‘ von Ingmar ten Venne.

Demnächst werden einige Mundmasken mit der Beschriftung Sküüldouk zum Verschenken angefertigt. Das erste Exemplar ist selbstverständlich für Herrn Fischer.